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Die CAPELLA FIDICINIA ist das älteste Leipziger Spezialensemble für die werkgetreue Aufführung älterer Musik, besonders der des 16. bis 18. Jahrhunderts. 1957 gegründet vom Musikwissenschaftler Hans Grüß (1926-2001), wird es seit dessen Tod von seinem Schüler Martin Krumbiegel geleitet. Die CAPELLA FIDICINIA (nach M.Praetorius 1619: Capella der ... Saiteninstrumentenspieler) musiziert mit einem historisch werkgerechten Instrumentarium, teils mit Originalinstrumenten, teils mit Nachbauten, um den Intentionen des jeweiligen Komponisten so genau wie möglich zu entsprechen. Kern des Ensembles ist ein - nach der musizierten Literatur veränderbares - Consort verschiedener Streich- und Blasinstrumente und eine Basso-continuo-Gruppe mit Orgel, Cembalo (Laute) und Violone. Dazu gesellt sich nach Bedarf ein solistisch besetztes Sänger-Ensemble. Die CAPELLA FIDICINIA musizierte seit 1957 regelmäßig in den Kammerkonzerten des Musikinstrumentenmuseums der Leipziger Universität, später zu den Dresdner Musikfestspielen, im Gewandhaus zu Leipzig, in verschiedenen anderen deutschen Städten sowie bei den Internationalen Festspielen für Alte Musik in Bratislava (Preßburg) und Brno(Brünn). Zu musikalischen Partnern der Capella gehören u.a. der Dresdner Kreuzchor, der Leipziger Thomanerchor und der Rostocker Motettenchor. Konzertreisen führten das Ensemble durch Polen, Tschechien, die Slowakei, Österreich und Italien. Bereits zur Tradition gewordenen sind die "Festtagen der Musik des Mittelalters und der Renaissance", die seit 1990 regelmäßig zu Pfingsten in der Leipziger Thomaskirche und in der Basilika zu Wechselburg stattfinden. 2007 war das Ensemble zu zwei Konzerten beim Leipziger Bachfest zu erleben, gefolgt von einem Konzert zum Freiberger Bachfest im September 2007.Ende Oktober 2007 feierte die Capella Fidicinia im Alten Rathaus zu Leipzig ihr 50jähriges Bestehen mit einem Festkonzert. Auf dem Programm standen Werke Leipziger Komponisten aus Vergangenheit und Gegenwart, ein Grußwort des Bürgermeisters und Beigeordneten für Kultur der Stadt Leipzig Dr. Georg Girardet sowie ein Festvortrag von Prof. Dr. Winfried Schrammek zur Geschichte des Ensembles. Zum Leipziger Bachfest 2009 musizierte die Capella Fidicinia zweimal mit großem Erfolg in der Leipziger Thomaskirche. Außerdem lud uns die Universität Leipzig ein, ihr Jubiläum an drei Stellen musikalisch zu umrahmen. Den Höhepunkt bildete das Konzert am 13. September im Festsaal des Alten Rathauses zu Leipzig, in dem frühe Leipziger Universitätsmusiken erklangen, darunter zwei wiederentdeckte Werke von Werner Fabricius (1633-1679) ,dem ersten namentlich bekannten Universitätsmusikdirektor , und ein Madrigal von Sebastian Knüpfer (1633-1676). Nach vier erfolgreichen Aufführungen des Weihnachtsoratoriums von J. S. Bach zum Jahresende 2009 , mehreren Aufführungen der Bachschen Johannespassion in kleiner Besetzung gemäß einer Aufführungspraxis ser Bach-Zeit ( 9 Sänger, 17 Instrumentalisten) im März 2010 und den sehr erfolgreichen 20 Festtagen der Musik des Mittelalters und der Renaissance zu Pfingsten in Leipzig und Wechselburg freuen wir uns auf eine erneute Zusammenarbeit mit dem Leipziger Oratorienchor: |